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Biometrische Identifikations- und Sicherungssysteme

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Technologie > Handerkennung

handerkennungDie Erfassung der Handgeometrie ist eines der ältesten biometrischen Verfahren. Ab einem Alter von etwa 20 Jahren sind die Veränderungen an der menschlichen Hand meist nur noch gering. Bereits der Schatten einer Hand gilt als einzigartig. Für die biometrische Vermessung werden bis zu 90 Werte für Dicke, Länge, Breite und Fläche der Hand bzw. der Finger ermittelt. Theoretisch nutzbare Charakteristiken der Handoberfläche, wie die Hautporen, werden bislang nicht herangezogen.

Bei der Handerkennung wird ein dreidimensionales Bild der Hand erstellt und mit einem entsprechenden gespeicherten Bild verglichen. Die dazu nötigen Geräte sind im Gegensatz zu den Geräten zur Vermessung von Fingerabdrücken oder der Iris recht sperrig. Sie sind aber in der Lage, umfassende Identifizierungsvorgänge in kürzester Zeit durchzuführen. Sie kommen daher vorwiegend an Orten wie Flughäfen zum Einsatz, wo es darauf ankommt, viele Menschen in kurzer Zeit zu identifizieren.

Die Bedienung der Systeme ist einfach, teilweise aber unbequem (wenn z.B. für die richtige Position die Hand fest an starre Anschlagstifte gedrückt werden muss). Da aufgrund der Dickenmessung dreidimensionale Aufnahmen benötigt werden, sind komplizierte Optiken erforderlich. Die Sensortechnik und mit ihr das Gesamtsystem ist daher meist recht voluminös, so dass die Technik bislang überwiegend bei der räumlichen Zugangskontrolle oder zur Zeiterfassung eingesetzt wurde. Die Templategröße ist mit 10-20 Bytes klein, Angabe zur erzielbaren Genauigkeit schwanken (mittel bis hoch). Ein Life-Test zur Erhöhung der Überwindungssicherheit wird - wie bei der Fingerbilderkennung - bislang nicht angeboten.