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(10/2007 b.eu) Die neue biometrische IT-Lösung von Siemens und Fujitsu erkennt Menschen an ihren Handvenen. Siemens steuert zu dem neuen Produkt die Biometriesoftware "ID Center" bei, Fujitsu die Hardware "PalmSecure". So entsteht eine Lösung, die den bei jedem Menschen einmaligen Venenverlauf unter der Handfläche erkennt. Ein Infrarotscanner tastet dabei die Innenseite der Hand berührungslos ab. Dieses hygienische Verfahren soll sich laut Hersteller besonders für den Einsatz in Krankenhäusern oder stark frequentierten Geräten wie Bankautomaten eignen.

Nah-Infrarot-Strahlen scannen mit nur wenigen Zentimetern Abstand die Handfläche zur Personenerkennung ohne jeglichen Oberflächenkontakt. Das so gelesene Handvenenmuster wird dabei mit dem gespeicherten Handvenenbild der Person verglichen. Da die Venen unter der Hautoberfläche liegen gilt dieses Verfahren als sehr sicher. Beim Scan der Handvenen kann sich der Nutzer auch dann authentifizieren, wenn die Hände verunreinigt sind – anders etwa als beim Fingerabdruckverfahren, wo Verunreinigungen und Verletzungen die Erkennung beeinträchtigen können.

Fujitsu setzt PalmSecure vor allem in Japan zur Authentifizierung von Personen bei Banken, Krankenhäusern, Universitäten und Stadtverwaltungen ein. Die Siemens-Biometriesoftware verwaltet die bei derartigen Anwendungen anfallenden Daten und ist Herstellerangaben zufolge bereits weltweit bei öffentlichen Auftraggebern installiert. Fujitsu möchte die Partnerschaft nutzen, um auch in Europa Fuß zu fassen.

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